Volker Pispers über Pegida und AfD

10. Juni 2015 23:16
Mehr Videos
3,160
Views
   

In diesem Videomitschnitt seines stets auf aktuellem Stand gehaltenen Bühnenprogramms „Bis neulich“ erklärt der Kabarettist Volker Pispers die krude Gedankenwelt von Pegida und AfD.

Seiner Ansicht nach sind Pegida-Anhänger natürlich nicht alles Nazis – manche sind auch einfach nur dumm. Interessant findet Pispers auch, dass sich Pegida auf die Fahnen geschrieben hat, sich um in Deutschland oft totgeschwiegene Themen zu kümmern, z.B. die total unbekannten Themen „Asyl“ und „Migranten“. Dazu regt Pispers sinnvollerweise an, dass zu diesen Themen durchaus mal ein Buch geschrieben werden könnte. Potential zum Beststeller sei da schon erkennbar.

Volker Pispers bissiges Fazit zu Pegida: „Man muß nicht für alles Verständnis haben – vor allem nicht für Leute, die ihren Fremdenhass hinter der Angst vor dem Islam verstecken!“.

Wenn man sich mal ernsthaft mit dem Thema „Migration“ auseinandersetzt, kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass die wahre Ursache der heutigen Flüchtlingszahlen in der ungleichen Verteilung des Reichtums zu suchen ist. Und so prognostiziert Pispers, dass die Afrikaner keine weiteren 50 Jahre mehr warten werden, bis das Glück zu ihnen kommt – stattdessen werden sie versuchen, zum Glück zu kommen. Aber anstatt den Fremdenhass zu schüren, sollte sich die Politik lieber der Frage stellen, wie sich der Reichtum innerhalb Deutschlands, Europas und schließlich über die nationalen Grenzen hinaus besser verteilen ließe.

Zum Schluss referiert Volker Pispers noch über die AfD, die „Affen für D-Mark“. Immerhin sind die Anhänger dieser Partei keine Nazis, denn dann wären sie ja irgendwie auch Sozialisten – für Pispers sind AfD-ler vielmehr National-Kapitalisten. Und treffend formuliert er sein Fazit zur AfD: „Eine Mischung aus FDP und NPD, von beiden das Schlimmste.“

Anmerkung vom 26.10.2015:
Das ursprüngliche Video wurde leider gelöscht. Das nun verlinkte Video enthält zumindest ab Minute 4:00 die wesentlichen Inhalte des oben beschriebenen Videos.

Zum Porträt von Volker Pispers

(3160)