Sigi Zimmerschied über den Politischen Aschermittwoch in Passau

15. Mai 2015 12:30
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In diesem Ausschnitt aus seinem Programm „Ausschwitzn“ reibt sich der bayerische Kabarettist Sigi Zimmerschied (wie so oft) an der in Bayern seit Jahrzehnten dominierenden Partei, der CSU. Diesmal persifliert er den Politischen Aschermittwoch in Passau, die mit jährlich rund 6.000 Besuchern wohl größte Parteiveranstaltung dieser Art.

Der katholisch geprägte Ur-Bayer trifft am Biertisch auf den CSU-Sympathisanten aus Niedersachsen, der auf die bayerischen Machtverhältnisse neidisch ist. Letztgenannter fabuliert über den „christsozialen Killerinstinkt“, die „Magie der Skupellosigkeit“ und den „Zauber der Irrationalität“ der bayerischen Parteipolitik. Er bewundert die Bandbreite bayersicher Parteiprogramme, die „vom Microchip bis zur unbefleckten Empfängnis“, von der „Teufelsaustreibung bis zum Airbus“ reicht. Er erklärt, welch wichtige Rolle die CSU für Gesamtdeutschland spielt („Wie weit wäre Marx ohne Stalin gekommen?“).

Letztendlich fasst Sigi Zimmerschied die Passauer Aschermittwochsveranstaltung mit dem kurzen und mehrdeutigen Satz zusammen: „Die Sehnsucht nach Rausch ist groß!“.

Zum Porträt von Sigi Zimmerschied

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