Roland Düringer, geboren am 31. Oktober 1963 in Wien, ist nicht nur einer der bekanntesten und erfolgreichsten Kabarettisten Österreichs, sondern auch Schauspieler, Autor und „Aussteiger“. Düringer absolviert im Laufe seiner Schulbahn die HTL und begann im Jahr 1982 mit dem Schauspielunterricht. Jenen nahm er bei Herwig Seeböck, mit welchem er 1991 „Roll over Rilke“ aufführte.

Roland Düringer mit HighsiderZwischen „Atompilz von links“ und „Benzinbrüder“

1985 feierte Düringer seinen ersten Kabarett-Auftritt. Mit der „Schlabarett“-Gruppe führte Düringer, gemeinsam mit Alfred Dorfer, Reinhard Nowak und Andrea Händler, eine Persiflage über das österreichische Bundesheer auf, welche den kuriosen Titel „Atompilz von links“ trug. „Kultur gegen alle“ wurde ein Jahr später aufgeführt; dieses Programm wurde etwa 1987 mit dem „Salzburger Stieg“ ausgezeichnet. Es folgten „Tod und Gott“, „Sein und Schwein“ sowie „Planlos“, „Fröstl“, „Muttertag“ und „Mahlzeit“. Danach endete die Zusammenarbeit mit der „Schlabarett“-Gruppe. 1994 tritt Düringer das erste Mal im Rahmen seines Solo-Programms auf die Bühne. Mit „Hinterholzacht“ startete Düringer seine alleinige kabarettistische Laufbahn; danach folgten „Superbolic“ und – eines der erfolgreichsten Kabaretts Österreichs – „Benzinbrüder“. Im Jahr 1999 trat Düringer im Rahmen des „Regenerationsabends“ auf (eine Art Best-Of mit immer wieder unterschiedlichen Themen), bevor er mit „250 ccm – die Viertelliter-Klasse“ und „Düringer spielt Dürflinger“ zwei komplett neue Programme präsentierte.

Roland Düringer und seine Kino-Erfolge

Düringer ist jedoch nicht nur auf der Bühne, sondern auch vor der Kamera aktiv. In „Muttertag“ verkörperte Düringer mehrere Rollen; seinen größten filmischen Erfolg feierte er mit „Hinterholz 8″, der Verfilmung seines ersten Kabaretts. An der Seite Josef Haders ist er in „Der Überfall“ zu sehen; 2002 feiert Düringer in „Poppitz“ einen weiteren Kino-Schlager. Düringer drehte jedoch nicht nur Kinofilme; seinen Durchbruch schaffte er mit der österreichischen Kult-Serie „Kaisermühlen Blues“. Gemeinsam mit Alfred Dorfer drehte er die TV-Sitcom „MA 2412″, welche mit einem Kinofilm „Die Staatsdiener“, abgeschlossen wurde.

Leb wohl, Schlaraffenland

Heute ist Düringer ein Aussteiger. Er lebt im Wald, ist Selbstversorger und verzichtet – so gut wie es nur geht – auf die Fahrt mit dem Auto. Er ist Vater einer Tochter; seit dem Jahr 2007 lebt Düringer in einer Ehegemeinschaft. Mit dem Buch „Leb wohl, Schlaraffenland. Die Kunst des Weglassens“, gab er einen Einblick in sein „Aussteiger“-Leben.


Roland Düringer mit Highsider

Porträt Roland Düringer

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Roland Düringer mit Highsider

Roland Düringer: Highsider

Der österreichische Kabarettist Roland Düringer in einem Ausschnitt aus seinem Programm „Benzinbrüder“. Er erzählt aus dem Leben eines Motorradfahrers, der zunächst eine Ducati überholt und dann in der nächsten Kurve ...

 

 

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Porträt Roland Düringer