Die Heimatstadt Michael Niavaranis ist Wien. Hier war er am 29. April 1968 geboren worden und hier ist er als Sohn eines Persers und einer Österreicherin auch aufgewachsen.
Michael Niavarani entdeckte bereits im Verlauf der Schulzeit sein Herz für das Theaterspielen. Dabei hatte der heutige Chefdramaturg der Wiener Volksoper, Christoph Wagner-Trenkwitz, das Talent als Erster erkennen können. Er holte den damals 14-jährigen in seine Theatergruppe „Die Demoasten“. Mit der Theatergruppe gründen sie später gemeinsam mit dem Kabarettisten Michael Mohapp das „Graumanntheater“.

Nach der Schulzeit

Zum großen Leidwesen seiner Eltern bricht er das Gymnasium ab – später soll ihm die Ehrenmatura verliehen werden. Stattdessen nimmt Niavarani bei Michael Mohapp Schauspielunterricht, Mohapp verschafft ihm auch erste Engagements. Zu Beginn der 1990er Jahre folgen Michael Niavaranis erste TV-Engagements, sowohl vor der Kamera im ORF-„Comedy Express“ als auch dahinter als Texter.
Von besonderer Bedeutung war das darauf folgende Engagement als Chef der Kabarettbühne „Simpl“, da debütierte er 1993 mit der Revue „Hundert Jahre Ketchup“. In diese Zeit fallen Niavaranis Rolle im Kinofilm „I love Vienna“, TV-Auftritte in „Wer lacht, gewinnt!“ sowie die erste Hauptrolle im „Kaisermühlen Blues“ von 1996.
Drei Jahre später schrieb Michael Niavarani „Niavarani’s Kühlschrank“ – sein erstes Soloprogramm, das gemeinsam mit seiner Rolle in der TV-Serie „Dolce Vita & Co“ den Grundstein für seinen guten Ruf als Publikumsliebling begründete. Infolge dessen war Niavarani geraume Zeit „Dolce Vita“ oder „Lustiga“ gerufen worden; erweitert wurden seine Spitznamen dann um ein kurzes „Nia“ als Folge der beliebten ORF-Rateshow „Was gibt es Neues?“.

Auf Erfolgstour

Die „Romy“ kürte Niavarani 2006, 2007 und 2008 zu Österreichs beliebtestem Serienhelden und Kabarettisten.
Aus der Zusammenarbeit Niavaranis mit Viktor Gernot folgten Kabarettprogramme wie „Wodka Orange“(1999), „Gefühlsecht“ (2005) und „Encyclopaedia Niavaranica“ (2008). „Zwei Musterknaben“ (2009) wurde 2010 mit dem begehrten „Österreichischen Kabarettpreis“ ausgezeichnet.

Kabarettist und Autor

Michael Niavarani entwickelt sich stetig weiter zum vielseitigen Künstler – am besten sichtbar in „Ex – Eine romantische Komödie“, in der spielt, die er aber auch inszeniert und produziert.
2009 erscheint der erste Roman „Vater Morgana“, mit dem Niavarani zum Spitzenreiter der Bestsellerlisten avanciert. Es folgt der Film „Salami Aleikum“, zugleich wählen ihn seine Landsleute 2011 zum „Lustigsten Österreicher“.
2011 bis 2013 hatte er die Intendanz der Festspiele Berndorf („Das perfekte Desaster Dinner“, „Reset – Alles auf Anfang“).
Im Jahr 2014 erschien Niavaranis Kinofilm „Die Mamba“, gleichzeitig ist der vielseitige Künstler mit seinem aktuellen Soloprogramm „Homo Idioticus – eine Kulturgeschichte des Trottels“ und in der Komödie „Die unglaubliche Tragödie von RICHARD III.“ im „Globe“ Wien zu sehen.


Michael Niavarani und Viktor Gernot über Sport

Michael Niavarani und Viktor Gernot über Sport

Und hier zeigen die Wiener Kabarettisten Viktor Gernot und Michael Niavarani wieder einmal ein echtes Paradestück österreichischen Kabaretts. Es geht dabei um Sport – für den Gernot Hobby und Möglichkeit ...
Michael Niavarani über Wellness, Wasser und andere esoterische Themen

Michael Niavarani über Wellness, Wasser und andere esoterische Themen

Auf seine unnachahmlich lebhafte Art erklärt Michael Niavarani in diesem kurzen Ausschnitt die Unsinnigkeit eines „Wach-auf-Tees“ und die Notwendigkeit eines „Ziag-Di-aus-Tees“. Er regt sich über den modernen Trinkzwang auf, auch ...
Michael Niavarani über Facebook

Michael Niavarani über Facebook

Der österreichische Kabarettist Michael Niavarani spricht über die vermeintlich wichtigen Belanglosigkeiten, die via Facebook in die Welt verbreitet werden und über „Facebook als Stasi auf freiwilliger Basis“. Um nicht als ...

(464)

Michael Niavarani

Kabarett, Österreich, Porträts | 0 Kommentare