Max Uthoff über Griechenland, die Deutsche Bank und Solidarität

3. Oktober 2015 12:13
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Noch gar nicht so lange (seit 2007) ist Max Uthoff solo auf den deutschen Kabarettbühnen unterwegs, trotzdem gilt der Jurist als einer der wenigen – nicht immer unumstrittenen – Kabarettisten, die das politische Kabarett in Deutschland hochhalten.

In diesem kurzen Videomitschnitt der Sendung „Die Anstalt“ zeigt Uthoff, dass man die Position des ehemaligen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis auch anders sehen kann, als sie durch den überwiegenden Teil deutscher und europäischer Medien kolportiert wurde. Die Hybris der „führenden“ Mächte zeigt sich, wenn Politik zwar als falsch erkannt, jedoch aus disziplinarischen Gründen weiter fortgesetzt wird. So siegt letztendlich die Profitmaximierung über die Demokratie.

Aber auch die Deutsche Bank bekommt ihr Fett ab. So zeigt der Kabarettist auf, welche Einsparungen die Bank einerseits plant, andererseits wie viel Geld die Deutsche Bank für Rechtsstreitigkeiten ausgibt. Dies führt Uthoff zu der Erkenntnis, wie heutzutage Solidarität in weiten Teilen der Gesellschaft definiert werden könnte: Angestellte verlieren ihren Job aufgrund der kriminellen Energie ihrer Chefs.

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