Lukas Resetarits über das Selbstverständnis Österreichs

30. Mai 2015 15:23
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Der weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannte und beliebte Wiener Schauspieler und Kabarettist Lukas Resetarits philosophiert in diesem Video über das Selbstverständnis Österreichs seit dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie. Speziell die Zeit nach der Errichtung des Eisernen Vorhangs hat es ihm angetan. Gerade die „Semipermeabilität“ (teilweise Durchlässigkeit) der Grenze zwischen Österreich und dem „Ostblock“ hatte große Vorzüge: Wir konnten rüber, aber die von drüben konnten nicht zu uns… Ein Statement, dass im übrigen auch zum in Westdeutschland weit verbreiteten Verhältnis zur damaligen innerdeutschen Grenze passen würde.

Lukas Resetarits analysiert den österreichischen Nationalstolz, definiert das echte russische Lachen und erklärt dem Publikum, wie Österreich zum Prädikat „Skifahrernation“ gekommen ist. Ganz nebenbei findet er eine äußerst passende Übersetzung des neudeutschen Begriffs „Brainstroming“ ins Wienerische. Und erklärt, wieso Österreichs Staatsform „keulenförmig“ ist. 😉

Der Auftritt ist Teil von Resetarits im Jahre 2009 uraufgeführtem Programm „Osterreich – ein Warietee„. Die fehlenden Umlautstriche sind übrigens so beabsichtigt. Lukas Resetarits wollte dem damaligen Vorschlag der rechtspopulistischen Parteien (FPO, BZO) genüge tun, die sich an den Einflüssen „turkischer und magyarische Zeichensatze“ störten.

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