Gerhard Polt über Autohändler

22. Mai 2015 21:12
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Bei diesem Auftritt aus dem Jahre 1995 wettert der bayerische Kabarettist Gerhard Polt gegen einen Autohändler, der ihm arglistig einen Leasingvertrag angedreht hat. Es gelingt dem Protagonisten nicht, den Händler und auch nicht den angerufenen Richter von der eigentlich doch klar erkennbaren Amoralität des Vertrags zu überzeugen. Ob der eigenen Hilflosigkeit gerät Gerhard Polt mit seiner ganzen bayerischen Urgewalt ins schwadronieren, und landet schließlich bei den Unzulänglichkeiten des Christentums in Bezug auf Leasingverträge. Er sieht hier den Islam klar im Vorteil, der seiner Ansicht nach durch die Scharia Vorteile im Umgang mit Autohändlern verspricht.

Gerhard Polt beweist auch mit diesem Auftritt wieder, wie gut er sich in die Denkweise und Weltsicht des sogenannten „kleinen Mannes“ hineinversetzen kann. Mit seiner unvergleichlichen Bühnenpräsenz zeigt Polt, wie leicht Ärger in absurdeste Gedankengänge umschlagen kann – und wie lustig und bedrückend zugleich dies für den Zuschauer ist.

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