Gerhalt Polt über Bayern und Europa

10. Oktober 2015 17:26
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Bayern als Vorbild für Europa – aufbauend auf dieser Grundidee grantelt der bayerische Kabarettist Gerhard Polt mal wieder auf seine ihm eigene, unnachahmliche Art. Diesmal spannt er den Bogen vom Frühstücksfernsehen über lehrreiche historische TV-Dokumentationen bis hin zum Traum vom vereinigten Europa.

Polts bayerisch-rustikales Bühnen-Alter-Ego schwadroniert aus der Sicht des intellektuell angehauchten Wirtshausbesuchers, der sich dem typischen Stammtischler in Punkte Wissen und Denkfähigkeit selbstverständlich weit überlegen fühlt. In geradezu irrwitzigen Gedankengängen baut sich Polts Bühnenfigur eine sehr individuelle Sicht auf die Bedeutung Bayerns für Europa zusammen. Er zeigt sich zunächst beeindruckt, wie weit die Geschichte in die Vergangenheit zurückreicht („vor den Römern waren schließlich auch schon irgendwelche Gratler da“). Anschließend erklärt der Kabarettist dann genauer, welche vielfältigen Einflüsse die Bayern auf Europas Entwicklung hatten.

Gerhard Polt erklärt lebendige bayerische Tradition

Polts Erklärung der bayerischen Geschichte reicht dabei von der Eroberung des Wiener-Schnitzel-Rezepts vor den Toren Wiens bis hin zu einer auch im modernen Alltag gelebten bayerisch-byzantischen Tradition. Die Umsetzung dieser Tradition ist gerade in Bayern eminent wichtig, wenn zum Beispiel ein Bauantrag trotz bremsender „Gschwollschädel“ im Bauamt „wie geschmiert“ durchgehen sollen.

Dieser Ausschnitt ist anläßlich des 30-jährigen Jubiläums der Zusammenarbeit zwischen Gerhard Polt und der – leider mittlerweile aufgelösten – Biermösl Blosn entstanden. Der gesamte Auftritt ist auch als DVD erhältlich.

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